Caro & Emma ist ein Konzept, das wir (Maren und ich) erfunden haben, um zu demonstrieren, auf welche zwei groben Arten und Weisen wir Menschen uns verhalten können, sobald wir wirklich etwas in unserem Leben verändern wollen.

Der Unterschied liegt nicht im Willen, so viel vielleicht schon vorweg.

Obwohl Caro und Emma keine “realen” Menschen aus Fleisch und Blut sind – sind ihre Eigenschaften absolut real und basieren auf wahren Menschen.

Du bist wahrscheinlich gerade eine von beiden…

Welche? … nunja, um das herauszufinden, musst du wohl den Rest dieser Seite lesen :)

Aber verstehe folgendes…

Eine von ihnen wird auf der Suche bleiben und Schwierigkeiten haben, etwas im Leben zu verändern (zumindest etwas Bedeutendes).

Und die andere wird fündig.

Eine letzte Sache…

Wir werden dir hier nichts verkaufen. Nada, niente, nix. Also hole dir einen Kaffee, mache es dir bequem und entspanne dich.

Triff Caro

Nunja, Ich sage zwar “halb” da, wo ich sein will, aber ich bin schon seit etlichen Jahren dabei zu versuchen, meine Unzufriedenheit in meinem Leben zu lösen.

Genauer gesagt seit 2011. Das ist was ? … ein bisschen mehr als 6 Jahre, würde Ich sagen.

Was ehrlich gesagt, schon ganz schön lange ist :). Seitdem lese ich mich durch entsprechende Blogs und Ratgeber.

Ich versuche viele Sachen, es ist wirklich schwierig zu erklären, irgendwie mache ich so ziemlich alles, was es gibt…

– Caro

Triff Emma

wie meine Freundin Caro, habe auch ich 2011 zum ersten Mal versucht, etwas in meinem Leben zu verändern.

Am Anfang war das super schwierig, aber als ich ein paar “Grundsätze” verstanden habe – wurde es um einiges leichter und vieles hat sich dann fast schon von alleine gelegt.

Verrückt, würde ich jetzt im Nachhinein sagen.

Ich bin gerade sehr mit mir und meinem Leben zufrieden, fühle mich ausgeglichen und bin auf meinem Weg.

Das fühlt sich gut an.

Von Außen betrachtet hat sich vielleicht gar nicht so viel verändert, aber…

Ich bin mit mir selbst im Reinen, achte auf mich selbst und schaffe es dabei noch, mich auch nicht mehr von Rückschlägen verunsichern zu lassen.

– Emma

Was wirklich zählt...

Ich (Daniel) habe neulich eine kleine Geschichte von Roland Heine (Der Autor der Bücher “Der kleine Buddha”) gefunden.

Ein Ausschnitt daraus ist wirklich erwähnenswert:

Ich komme am Ende auf diese Geschichte zurück.

Warum, sie hier steht macht dann absolut Sinn.

Es ist wichtig… für dich.

Aber lass uns erstmal weitermachen und dir den riesen UNTERSCHIED zwischen Caro und Emma zu erklären.

Kurz zu meiner eigenen Geschichte

Schau mal… damals im März 2011 ging es mir richtig schlecht.

Ich habe mich mit meiner damaligen Lebenssituation nicht wohl gefühlt.

Ich war schlichtweg “unzufrieden”.

Ein paar Monate vorher ist mir das schon langsam bewusst geworden.

Irgendwie konnte ich meine Maske nach Außen nicht weiter aufrecht erhalten. Alles fühlte sich anstrengend an und ich hatte das Gefühl, dass irgendetwas nicht mit mir stimmt.

Genau da zu diesem Zeitpunkt… Habe ich die Entscheidung getroffen, dass sich etwas in meinem Leben ändern muss.

Ich wusste nicht wie, ich wusste nicht was und im Gegensatz zu allen anderen Leuten um mich herum wusste ich nicht einmal, was mit mir los war.

Du weisst schon, die Leute bei denen immer alles klappt und es dabei noch super einfach aussieht.

Ich verurteile sie nicht. Aber für mich, war das alles andere als klar und ich wusste erst recht nicht, was zu tun ist.

Ich war 23 Jahre alt. Ich war mutig genug zu glauben, dass ich es schaffen werde was zu verändern.

Also habe ich den schwierigen Entschluss gefasst, mich meinen Ängsten zu stellen.

Hab mir all meinen Mut zusammen genommen und losgelegt.

Ich hatte absolut keine Ahnung, was ich tun sollte. Das Einzige, was ich wusste, war, dass sich etwas ändern muss. Ich wollte nicht so weiter leben und mich meinem Leben ausgeliefert fühlen.

Also habe ich mich bemüht, etwas zu verändern, mich zu verändern, mit all der Unzufriedenheit “Schluss zu machen”.

Die große Enttäuschung kam dann Anfang März 2011.

Nichts hatte sich bisher verändert. Gar nichts.

Aber nunja, wenn ich nun zurück denke...

Ehrlich gesagt, konnte sich auch noch nichts verändern.

Ich war war zwar bemüht und so hatte ich auch die eine oder andere Erkenntnis…

Aber ich war nicht wirklich bereit, etwas umzusetzen und mich meinen Ängsten zu stellen.

Ich weiß nicht mehr ganz genau, wie es war. Ich weiß aber, dass ich mir Gedanken darüber gemacht habe und zu mir selbst gesagt habe…

“Daniel, das wird so nichts”

Ich war sauer auf mich, frustriert, traurig, enttäuscht

All die unangenehmen Emotionen kamen wieder hoch. Ich habe mich hilflos und unsicher gefühlt und mich geschämt.

Es fühlte sich so an, als würde ich mich selbst im Stich lassen.

Mal wieder…

Es hat sich komisch angefühlt, weil ich dachte, dass ich mich besser fühlen werde.

Ich wollte das doch so sehr! Wie all die anderen.

Leider war das nicht der Fall.

Eine riesen Last lag auf meinen Schultern. Die Last, es wieder mal nicht geschafft zu haben.

Und auch diese Hilflosigkeit, nicht wirklich zu wissen, wie ich mir helfen kann.

Aber gut so schnell gebe ich nicht auf.

Also noch einmal mit Vollgas im März 2012. Ein neuer Versuch und diesmal wird es gut…

Dieses mal wird es klappen…

Weil ich mich noch mehr anstrenge! 

Ich war weit entfernt davon, mir selbst zu vertrauen und meine Gefühle anzunehmen.

Das Gefühl,es wieder mal nicht geschafft zu haben, hing mir in den Knochen…

Es war richtig beängstigend.

Aber ich habe mich wieder motiviert…

Und das war...

Als ich ohne es zu wissen angefangen habe, mich wie Caro zu verhalten.

Die Rolle von Caro

Als ich so richtig motiviert war, habe ich mich richtig viel im Internet informiert und bei all den “Wohlfühl-Gurus” recherchiert.

Ich habe mir täglich viele neue Informationen reingelesen. 

Drei Dinge waren 100% sicher damals.

  1. 1. Ich war unzufrieden.
  2. 2. Ich werde irgendwann sterben.
  3. 3. Es gibt immer wieder neues mit dem ich mich ablenken kann.

Zusätzlich zu den regelmäßigen gratis Informationen, habe ich mir noch Bücher bestellt.

Erstmal nur eins, weil ich es auch wirklich anwenden wollte.

Aber es wurden immer mehr. Es war wie eine Droge.

Dennoch war ich hilflos.

Ich hab durchgehend den nächsten Informations und Ratgeber“Schuss” gebraucht, um ein Gefühl von Sicherheit zu bekommen.

Die großen Versprechungen, einfach und schnell zufrieden mit mir und meinem Leben zu werden.

Klingt ja auch einfach zu verlockend...

Aber leider haben all die Informationen mich nur weiter von meinem Ziel entfernt.

  • Ich habe mir täglich Affirmationen aufgesagt.
  • Ich habe mir versucht, positive Gedanken zu machen.
  • Ich habe alles Energieraubende versucht, zu verdrängen und zu vermeiden (weiterhin…).
  • Ich habe angefangen, ein Tagebuch zu führen (weil es die “Gurus” so gesagt haben)
  • Ich habe etliche Tipps & Tricks versucht (Sag mir einen, Ich habe ihn wahrscheinlich versucht).
  • Ich habe versucht, mich anders zu verhalten oder “einfach” mal gut drauf zu sein (Fake it till you make it)
  • Ich habe dies gemacht und das gemacht (es hat nie aufgehört).

… Ich habe mich im Kreis gedreht. 

Ich habe mich gefühlt, als würde ich mich durchgehend überfordern und ständig etwas von mir verlangen. 

Es hat sich nicht richtig angefühlt.

Ich war ein “Suchender”.

Da besteht kein Zweifel (ehrlich, ich denke, das ist, wo die meisten von uns ihre Reise ins Ungewisse starten).

Mein Leben sah ein wenig wie folgt aus

Das bedeutet, dass ich bei jeder kleinen “Möglichkeit",  die sich mir aufgezeigt hat, alles stehen und liegen gelassen habe und mich mit der neuen “Möglichkeit” beschäftigt habe.

Das Ganze hat sich schleichend in ein riesen PROBLEM entwickelt, weil ich dieses Spiel eine ganze Zeit lang mit keinerlei Erfolgen trotz all meine Anstrengungen gespielt habe.

Möglichkeiten, die schnell und einfach Resultate erzielen sind in der “So gehts dir besser”-Welt weit verbreitet…

Und die sind ein Problem.

Aber wahrscheinlich weisst du das schon.

Ich erzähle dir hier nichts Neues.

Allein die Feeds unserer sozialen Medien sind Tag für Tag eine starke Erinnerung daran…

Allen geht es gut...

Und da kommt schon die nächste “Wunderlösung” in unseren Kopf und hächelt um Aufmerksamkeit.

Bevor mir klar geworden ist, was da die ganze Zeit passiert… war ich mehr als 6 Monate dabei, “einfach irgendetwas zu verändern”.

Resultate?

Unbefriedigend.

Schlimmer noch…

Selbstwert, -vertrauen, -bewusstsein?

Im Keller.

Da war fast ein ganzes Jahr “verloren”. Also habe ich es mir mit Ausreden schön geredet.

Das war Ende 2012. Eine Weile her.

Ich dachte 2012 wird besser. Ich hatte das Gefühl, dass ich aus dem letzten Jahr gelernt habe. Es nun schaffe.

Ich würde nicht einfach alles “ausprobieren”, was mir vor die Nase läuft oder vieles anfangen und wieder abbrechen.

Ich werde besser auswählen.

Stimmt leider nicht so ganz…

Ich habe versucht, es richtig und perfekt zu machen, auf die Ratschläge gehört, dass ich ab sofort nur noch positive Gedanken habe.

Ich nur ausreichend meditieren und Yoga machen muss und ein Ziel vor Augen brauche.

Ich hab das Ganze wieder mal versucht, alleine zu schaffen... 

(großer Fehler).

Ich habe mich angestrengt wie nie zuvor. 

Habe alles Negative nicht mehr zugelassen, nur noch positiv gedacht und weiter gegen mich gekämpft.

Ich hab mich gefühlt, als würde ich mir selbst etwas antun.

Wahrscheinlich habe ich das auch.

Zusätzlich habe ich noch mein Tagebuch ausgefüllt (natürlich auch nur mit positiven Dingen).

Und ich hab mir schön aufgesagt, wie toll doch alles ist und dass es mir sooooo SUPER geht.

Nicht, dass das kurzfristig nicht auch geholfen hat, aber nach 3 Monaten war ich am AR###!

Resultate?

Kurzzeitig besser. Aber immer noch unbefriedigend.

Selbstwert, -vertrauen, -bewusstsein?

Katastrophal — Es war so anstrengend, das alles aufrecht zu erhalten und es hat sich angefühlt, als würde es einfach nicht zu mir passen. Wie soll man sich so selbst vertrauen?

Sommer 2012. Als alle fröhlich zum Sommerhit von Capital Cities abfeierten…

Hatte ich eine Erleuchtung!

Der Groschen ist gefallen…

Ich habe realisiert, dass ich mich wie eine Caro verhalte (obwohl ich das damals noch nicht mit dem Namen “Caro” benannt hatte).

… und ich war wahrscheinlich so zufrieden, wie eine Caro maximal zufrieden (dauerhaft) sein kann.

Die Rolle von Emma

Eine Emma verhält sich komplett anders als eine Caro.

Emma hat den Umgang mit all den “Möglichkeiten” besser unter Kontrolle. Sie ist nicht abhängig. Sie weiss für sich, was gut für sie ist und was nicht.

Sie weiss, wann sie wieder versucht, im Außen über Informationen Sicherheit zu bekommen und findet einen Weg zu sich.

Ihre Aufmerksamkeit ist selektiver und fokussiert. Sie verlässt sich auf sich.

Emma’s Leben sieht in etwa so aus:

Emma konzentriert sich nicht nur auf vereinzelte Teile in ihrem Leben...

Sie sieht das große Ganze.

Sie weiß es, sich selbst zu verstehen und sich mit einer gesunden Haltung gegenüber zu treten…

Auch nicht immer, aber sie übt einen neue Umgang mit sich. So kann sie langfristig zufrieden mit sich und ihrem Leben sein.

Emma ist ihr eigener Experte.

Sie weiss, was ihr gut tut und auch was ihr nicht gut tut.

Emma macht nicht das, was andere Leute ihr sagen, sondern sie prüft mithilfe ihres Verständnis für und über sich selbst, ob es etwas für sie ist oder ob sie sich wieder von sich entfernt.

Emma hat einen Weg eingeschlagen, mit dem sie so viel über sich gelernt hat und ihren Umgang mit sich selbst verbessert hat, so dass sie nicht mehr vergebens versucht, etwas und vor allem sich selbst zu verändern.

Durch diesen Weg kamen die Veränderungen, die sie sich gewünscht hatte nach der Zeit (fast) automatisch…

Und zwar passend zu ihrer Person, ihrer Situation, ihrer Geschichte und ihren Bedürfnissen...

Von dem Moment an, an dem ich meine Denkweisen (und meine Wahrnehmung, von dem was ich tue) umgestellt habe – hat sich eine positive Veränderung eingestellt, fast von ganz alleine.

Ich wurde mein eigener Experte.

Ich habe mich darauf fokussiert herauszufinden, was mit mir los ist, mich zu verstehen und mir mit einem liebevollen Umgang entgegenzutreten…

Inklusive all den schwierigen Dingen, die da dazu gehören.

Diese schwierigen Dinge (negative Gefühle, Schmerz etc.) sind der Grundstein für eine langfristige Veränderung in jedem Leben.

Anstatt mich von anderen leiten zu lassen, habe ich mich auf mich selbst fokussiert, meine Gefühle gelesen und "gehört"…

Ich habe mich von meinen Gefühlen leiten lassen…

Und nicht so sehr von meinem Kopf.

Ich habe mich mit meinen Ängsten und unangenehmen Gefühlen und Bedürfnissen auseinandergesetzt (viele davon wollte ich vorher nie wieder spüren).

Und habe nach und nach mein Sicherheitsverhalten abgelegt.

Ich habe mich nicht mit Fernsehen/Smartphone abgelenkt, oder den Haufen an Informationen im Internet, sobald es mir schlecht ging…

Ich habe mich nicht in Sport gestürzt, in der Hoffnung danach alles zu vergessen…

Ich habe mich getraut, auf meine "Fehler" zu schauen und sie als einen Teil von mir anzuerkennen.

Ehrlich gesagt, ging es mir vorerst erstmal schlechter, da ich viel über mich lernen musste.

Es kam einiges an Schmerzen und Ängsten hoch.

Aber mir war klar, dass das Wissen über mich und ein neuer Umgang mit mir, die EINZIGE MACHBARE LÖSUNG (für mich) ist.

Ich habe angefangen, mich selbst als meinen vertrauenswürdigsten Berater zu sehen.

Als jemanden, auf den ich mich verlassen kann, in allen Höhen und Tiefen.

Diese Umstellung in der Art über mich zu denken, hat alles von Grund auf verändert.

Es ging darum, positive Seiten sowie auch negative Seiten anzuerkennen.

Ich habe realisiert, das Schwierigkeiten und Unsicherheiten im Leben dazugehören.

Negative Gefühle waren kein Übel mehr. Sie lieferten die Lösung für Problemen

So habe ich bei Unsicherheiten, nicht sofort ein Haufen an Bücher gelesen.

Ich musste diese negativen Gefühle, nicht mit Psychowissen stopfen, sondern war stattdessen bei mir und habe meine Bedürfnisse wahrgenommen…

Ich habe darauf geschaut, was ich brauche, nicht was jemand anderes gut findet!

Großer Unterschied.

RIESIGER Unterschied.

Ich habe mich zum ersten mal komplett anders gesehen, als vorher...

(Genauso wie alles um mich herum)

Ich habe mich dafür entschieden, mich selbst so anzunehmen, wie ich bin, und Schwierigkeiten und Hürden nicht als meinen Fehler, sondern als normal zu sehen und sie zu meistern anstatt davon zu laufen…

Denn genau das ist es, was Experten tun.

Sie beraten und helfen dir, egal in welcher Situation du dich gerade befindest.

Es hat alles verändert.

Ende 2013 habe ich mich zum ersten mal richtig wohl gefühlt. Ich war zufrieden mit meinem Körper, meinem Leben.

Es haben sogar andere Menschen gesagt, dass ich mich komplett verändert habe (und das ohne dass ich mich dafür anstrengen musste).

Ein riesen Unterschied zum Jahr davor, wo ich alles versucht habe und es so unglaublich anstrengend war und fast nichts gebracht hat.

Mittlerweile zeigen wir bei mindhelp auch Anderen, wie das gehen kann. Und die Resultate sind super (auch wenn sie oft sehr unerwartet sind).

Abschluss

Eine Caro sieht Möglichkeiten als Ereignisse…

Schnell Resultate bekommen, bestenfalls für einen kurzen Moment, wie bei einer Eintagsfliege.

Eine Caro “macht vieles, aber nichts richtig”. So läuft es hauptsächlich für Caro’s.

Jede dieser “tollen Methoden” ist die große Antwort.

Der Reset Knopf für ein neues tolles Leben.

Aber, natürlich ist das nur eine Illusion. Ins Leben gerufen von den “Wohlfühl-Gurus” und Caros Sehnsucht, endlich gut genug zu sein.

Die wissen genau wie eine Caro tickt.

Deswegen versprechen sie auch genau das, was ansprechend für alle Caros dieser Welt ist…

Versprechen, die wie eine "Caro -Fliegenfalle” funktionieren.

Das Ergebnis ist immer unvermeidlich und vorhersehbar.

Emmas sind anders…

Eine Emma weiß, dass langfristige Veränderungen ein Prozess sind, kein Ereignis oder Endzustand.

Es ist etwas, an dem man arbeitet, dauerhaft.

Der Weg dahin ist nicht einfach. Auf keinen Fall. Nicht mal ein bisschen. Es braucht Bereitschaft, Neugierde und Mut.

Eine Emma fokussiert sich darauf, dass es ihr selbst gut geht und sie in einer guten Beziehung zu sich steht.

Dadurch stellen sich dann auch Veränderungen in anderen Lebensbereichen ein.

Emma’s gibt es überall. Im Freundeskreis, auf der Arbeit oder auch in der Familie.

Es beginnt mit dem Selbstverständnis (was jeder lernen kann).

Und wird durch eine gesunde Haltung sich selbst gegenüber weitergeführt (mit Mitgefühl, Achtsamkeit und Akzeptanz).

Ich habe wahrscheinlich schon genug erzählt. Ich bin mir sicher, dass du den Punkt mittlerweile verstehst.

Aber ich sage noch folgendes zum Abschluss…

Es gibt verschiedene Ausprägungen von Caros als auch Emmas.

Manche Caros sind (sehr) Informations getrieben. Sie suchen immer weiter wie in einem Rausch nach einerWunderlösung.

Und wenn sie diese gefunden haben, dann ist das für sie ein riesen Gewinn.

Sie sind glücklich (zumindest kurzzeitig). Bereit um weiterzumachen.

Aber wenn es schief geht…

Und das macht es fast immer…

Dann ist das Geschrei groß…

Nichts funktioniert…

Und beschweren sich bei ihren Freunden…

Die meistens genauso wie Caro sind. Sie fühlen sich einfach richtig wohl in der Gesellschaft von Caros.

Manche Caros wissen sogar, dass sie eine Caro sind…

Aber sie wollen sich verändern.

Aber meistens, wissen sie nur (noch) nicht wie.

Sie wollen eine Emma sein – wenn sie nur wüssten wie.

Es gibt immer noch Hoffnung für diese Caros.

Einigen Emmas geht es gerade vielleicht richtig gut, anderen Emmas vielleicht aber auch nicht…

Aber die Essenz einer Emma ist, sie stehen sich bei und lassen sich selbst nicht alleine…

Die zufriedensten Emmas sind die, die:

  • sich selbst verstehen (Es gibt nun mal viel, was wir nicht in der Schule lernen. Wieso fühle ich mich wie ich mich fühle? Woher kommen die negativen Gedanken? Wie kann ich mit dem Gefühl umgehen? Es braucht Antworten darauf und die kannst du selbst mit Hilfe von Verständnis für dich finden)
  • sich selbst mit allen guten und schlechten Seiten mit Mitgefühl entgegentreten (Brene Brown als klassisches Beispiel)

… und die seltenste Eigenschaft aller Emmas – wirklich zufriedene Menschen, machen das alles nicht für andere (als primäre Motivation), sondern für sich selbst.

In ihrem TED Talk spricht Professorin & #1 New York Times Bestseller Autorin Brene Brown genau darüber.

Und wie Verletzbarkeit und das Ertragen von negativen Gefühlen helfen kann, sich in Zukunft besser zu fühlen und ein besseres Leben zu haben.

Es ist ein wundervoller Augen öffnender Vortrag, in dem es u.a. um folgendes geht:

  • Um unser emotionales Waffen- und Verteidigungslager— Perfektionismus, sich betäuben, oder andere Taktiken, die wir benutzen
  • Der Mythos über Verletzlichkeit— gängige Missverständnisse über Schwäche, Vertrauen und Selbstfürsorge
  • Wie einem Verletzlichkeit helfen kann einen “neuen Umgang” mit sich selbst zu finden

Die Folge davon sind typischerweise positive Veränderungen in allen Lebensbereichen (Job, Familie, Freunde etc.).

Wohl oder Übel, Carl Gustav JungCarl RogersMarshall B. RosenbergKristin NeffIrvin YalomStavros Mentzos, und wahrscheinlich Tausende eher Unbekannte Menschen stimmen hier zu.

Es ist kein Wunder, dass die meisten von ihnen zufrieden sind mit dem, was sie tun oder wer sie sind. Wie ich schon gesagt habe, sich selbst zu verstehen und anzunehmen, kann einen riesigen Einfluss haben.

Es kann dir das geben, wovon du schon immer geträumt hast.

Es sind Wahlen, Entscheidungen und Einstellung. Nichts daran ist falsch. Es liegt daran, was du willst und warum du es willst.

“Nicht jeder wird deinen Weg verstehen. Das ist OK. Es ist nicht ihre Aufgabe diesen zu verstehen. Es ist deine.” – Unbekannt

Was ist mit dir?

Bist du eine Caro oder eine Emma?

Wenn du derzeit eine Caro bist – dann hast du eine Entscheidung zu treffen (lies nochmal die kleine Geschichte vom Anfang).

Aber egal für was du dich entscheidest, verstehe, dass es die richtige Entscheidung (für dich) ist.

Ich habe alle Entscheidungen zu der jeweiligen Zeit gemacht, weil ich dachte, es wäre die Richtige für mich. Ich habe nicht gewusst, dass ich wie Caro war. Ich wusste nicht, wie man wie eine Emma leben kann.

2013 habe ich mich entschieden, meinen Umgang mit mir selbst zu verändern.

Ich wurde eine Emma.

Das war meine Entscheidung und für mich hat sie sich ausgezahlt. Und zwar massiv, in fast allen Lebensbereichen.

Ich habe mich entschieden, mich selbst zu verstehen. Ich habe eine neue Haltung mir selbst gegenüber eingenommen.

Ich habe angefangen, meine Unsicherheiten zuzulassen und mir bei diesen beigestanden, anstelle sie mit Theorien wegzudenken.

Ich habe mich damit abgefunden, dass für eine wirkliche Veränderung Bereitschaft und Mut gehört, mich mit offenen Augen zu betrachten. Vor allem das, was mir nicht gefällt.

Und ich habe mich entschieden, mir von Anderen dabei helfen zu lassen, in dem ich mich öffne und Empathie und Mitgefühl erlebe und lebe.

Am Ende entscheide ich aber nach meinen Bedürfnisse und was gut für mich ist.

Ich habe mich entschieden, auf mich selbst zu vertrauen und so etwas für mich zu verändern…

Wie ist es mit dir?

Bist du bereit, für dich da zu sein? Vor allem in den Zeiten, in denen es dir nicht gut geht?

Vielleicht ist es Zeit, die richtige Entscheidung zu treffen…

Wenn du bereit bist, dann klicke auf "Ja ich bin bereit"
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